Der Entwurf und die Analyse von Algorithmen sind zentral in der Informatik. Die Anwendbarkeit vieler Informationssysteme steht und fällt mit der Benutzung möglichst effizienter Algorithmen.
In Jena gibt es ein weiteres Lehr- und Forschungssprektrum der Algorithmik, das sich von Algorithmentheorie und Komplexitätsfragen bis hin zu konkreter Anwendungs- und Software-Entwicklung erstreckt.
Schwerpunkte finden sich beispielsweise bei Graphalgorithmen, geometrischer Modellierung oder Bioinformatik.
Die Bioinformatik verwendet Techniken der Informatik, um damit biologische Probleme zu lösen. Der Fokus liegt sowohl auf der Erforschung neuer informatischer Methoden als auch auf dem Zugewinn an biologischem Wissen, das durch deren Anwendung generiert wird.
Überall in unserem Alltag finden sich kleine elektronische Helferlein, sei es in Haushaltsgeräten, im Automobil, im Unterhaltungselektronikbereich, in der Telekommunikation oder in der Medizintechnik, die unser Leben erleichtern. Mit diesen Helferlein sind kleine, nach außen oftmals nicht erkennbare Computersysteme gemeint, so genannte Eingebettete Systeme. Diese tragen maßgeblich zum Ruf Deutschlands als Eportweltmeister bei. In Jena werden unter anderem in Kooperation mit ortsansäsigen Firmen in der Lehre und in der Forschung Grundlagen und Praxis beim Entwurf und der Programmierung von Eingebetteten Systemen mit modernen Entwicklungswerkzeugen vermittelt. Ein Schwerpunkt in der Forschung bilden autonome Robotersysteme und intelligent optische Sensoren.
Softwaresysteme werden immer komplexer und ihr fehlerfreies Funktionieren immer wichtiger, da sie mehr und mehr lebenswichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen. Besondere Anforderungen für solche Applikationen an Robustheit, Flexibilität (z.B. bei Kommunikationspartnern, der Vernetzung und der Nutzung von verfügbaren Diesnten) und Adaptivität von Softwaresystemen führen zu neuen Forschungsaufgaben. In diesem Umfeld arbeiten am Institut verschiedene Arbeitsgruppen aus allen vier Kernbereichen zusammen.