Forschungsprojekte

Fahrzeugtelematik für elektromotorisch betriebene Kommunalfahrzeuge (eTelematik)

Flexible und dynamische Arbeitsreichweiten- und Vitalstatusprognose für elektromotorisch betriebene Kommunalfahrzeuge mit dem Ziel der Integration in ein verteiltes und mobiles Gesamtkonzept (FlexProgno) Elektromobilität betrifft nicht nur den privaten Individualverkehr. Die Elektrifizierung des kommerziellen Nutzverkehrs begründet weitere, spezifische Anforderungen an Fahrzeug- und Datentechnik. Im Rahmen des Forschungsprojektes „eTelematik“ wird eine umfassende Systemlösung entwickelt, welche die elektromobilitätsspezifischen Anforderungen an Datenerfassung und Informationsbereitstellung beim Einsatz elektromotorisch betriebener Kommunalfahrzeugen adressiert. Die eTelematik-Lösung besteht dabei aus einer Kommunikationshardware, welche fahrzeugspezifische Betriebsdaten erfasst und bereitstellt, einer mobilen Anwendung, die den Fahrer über seine aktuellen Aufgaben sowie den Betriebszustand und die Vitalstatusprognose informiert, sowie einer zentralen Systemeinheit, welche Betriebsdaten protokolliert, Aufgaben und Abläufe definiert und daraus abgeleitete Reichweitenprognosen bereitstellt. Die Aufgabe des Lehrstuhls für Softwaretechnik an der FSU Jena ist unter anderem die Erarbeitung von flexiblen und dynamischen Arbeitsreichweiten- und Vitalstatusprognosemodellen. Dabei sind Prognosemodelle gefordert, welche neben den fahrdynamischen Einflussfaktoren auch variable zustands-, aufgaben- und arbeitsspezifische Faktoren einbeziehen. Am eTelematik-Projekt sind neben dem Lehrstuhl für Softwaretechnik die Unternehmen EPSa GmbH, Navimatix GmbH und HAKO GmbH (Werk Waltershausen) beteiligt.

Antragsteller Prof. Dr. Wilhelm R. Rossak
Lehrstuhl Lehrstuhl Softwaretechnik
Drittmittelgeber Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM-BMWI)
Laufzeit Oktober 2012 - September 2014
Stellen 1
Besetzung Frank Geyer
Dipl.-Inf. Johannes Kretzschmar
Projektart Einzelprojekt
Link zur Webseite http://www.etelematik.de