Mentorinnenprogramm

In unserem Programm, was Studentinnen gemeinsam mit unserer Gleichstellungsbeauftragten im Wintersemester 2016/17 ins Leben gerufen haben, soll es darum gehen, Erstsemester-Studentinnen in der Anfangsphase ihres Studiums zu unterstützen. Die Anfängerzahlen in den naturwissenschaftlichen Fächern (bei uns an der Fakultät in Mathematik, Informatik und Bioinformatik) zeigen, dass deutlich mehr männliche Studierende als weibliche das Studium aufnehmen. Bei dieser Unterzahl an weiblichen Studierenden kann man sich schnell einmal alleine fühlen und das Bedürfnis nach einer weiblichen Ansprechpartnerin haben. Genau hier soll unser Programm ansetzen.

Die Erstsemester-Studentinnen werden schon vor Semesterbeginn während der Einführungstage in kleine Gruppen mit jeweils gleichem Studiengang unterteilt. Jede Gruppe wird von zwei älteren Studentinnen betreut, die meist die gleichen Fächer wie ihre Mentees studieren. Die Mentorinnen sollen eine Ansprechperson darstellen, auf welche man mit allen Fragen bezüglich des Studium, aber auch dem Alltag drum herum, zukommen kann. Im Ablauf ist es so vorgesehen, dass sich die kleinen Gruppen während des Semester alle zwei bis drei Wochen treffen, man Fragen stellen und die Zeit reflektieren kann. Das geschieht meist bei einem Kaffee, Spaziergang oder bei allem, auf was die Gruppe Lust hat. Hierbei entstehen oft auch neue Ideen für Veranstaltungen.

Ziel unseres Programm ist es also, für die Studentinnen bei dem Beginn dieser neuen Lebensphase eine Stütze zu sein. Hierbei soll es auch darum gehen, die Studentinnen innerhalb ihres Studiengangs zu vernetzen und jüngere und ältere Studentinnen zusammen zu bringen. Außerdem fördert der Austausch die Gemeinschaft innerhalb der Fachschaft.

Das Mentorinnenprogramm wird unterstützt vom BMfBF.

Erfahrungen von Teilnehmerinnen

"Ich bin überzeugt, dass mir das Mentorinnenprogramm den Weg durch die ersten zwei Semester ein wenig erleichtert hat. Es hilft, zu wissen, dass andere mit den gleichen Problemen zu ringen hatten wie man selbst, und diese bezwungen haben. Außerdem ist es schön zu erfahren, wie unterschiedlich die Menschen(/Frauen) sind, die Mathematik studieren, was sie für Motivationen, für Erfahrungen und Ziele mitbringen.“

"Es war schön, Mentorinnen zu haben. Sie sind auf uns zugekommen, wir haben uns getroffen und konnten über Studium, Freunde und WG sprechen. Bei Fragen und Problemen gaben sie mir Rat, vor allem bei den ersten Zweifeln konnte ich mich an ihnen orientieren.
Mir hat das Mentorinennprogramm geholfen, gesellschaftlich Anschluss im Studium zu finden. Es war schön sich mit ihnen, aber auch mit den anderen Mädels auszutauschen. Sie hatten viel Erfahrung im Umgang mit Professoren und konnten Lernstrategien und Hobbies in Jena empfehlen, aber auch bei Problemen im Freundeskreis waren sie uns so nahe, dass wir auch dort um ihren Rat fragen konnten."

logo_bmbf