Offener Brief an den Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport

Herzlicher Dank an Mitunterzeichner

Informatiker setzen sich für ein Pflichtfach Informatik ein

Das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)  hat am 18. April 2018 einen offenen Brief zum Pflichtfach Informatik an Thüringer Schulen beschlossen. Gefordert wird darin, Informatik als Pflichtfach an weiterführenden Schulen in Thüringen von Klassenstufe 5 bis 10 einzuführen. Initiatoren waren Prof. Dr. Martin Bücker, der Direktor des Instituts für Informatik der FSU, Prof. Dr. Jörg Wagner, der Präsident der Hochschule Nordhausen und Prof. Dr. Michael Fothe von der Abteilung Didaktik der Fakultät für Mathematik und Informatik der FSU Jena.

Der Text des offenen Briefes ist zu finden unter: www.fmi.uni-jena.de/offener_brief

Unterzeichnet wurde der offene Brief im Mai/Juni 2018 von 176 Persönlichkeiten.

Unter den Unterzeichnern sind: Stefan Lobenstein, der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Dr. Michael Mertin, der Vorsitzende des Hochschulrates der Technischen Universität Ilmenau, Dr. Sven Günther, der Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Wilfried Röpke, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH, Holger Schilder, der Sprecher der Regionalgruppe Ostthüringen/Jena der Gesellschaft für Informatik (GI), Prof. Dr. Steffen Friedrich, Hochschullehrer i. R., tätig im Sprecherteam der GI-Fachgruppe "Informatische Bildung in Sachsen und Thüringen", Manuela Meyer, die 2. Vorstandsvorsitzende des "witelo" e. V. (Verein "wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena") und Claudia Martins  von der Landeselternvertretung der Thüringer Gemeinschaftsschulen (TGS).

Außerdem unterzeichneten den offenen Brief Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Thüringer Hochschulen, u. a. aus der Informatik, der Prozessortechnik, dem Bauingenieurwesen, der Mathematik, BWL, Sozialpsychiatrie, Kraft- und Arbeitsmaschinen sowie der Sozialpädiatrie. Unterstützt wird das Anliegen ebenfalls von Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern und Mitarbeitern von IT-Firmen und Firmen anderer Branchen, von Informatiklehrerinnen und Informatiklehrern an Thüringer Schulen sowie von Persönlichkeiten, die sich in der Begabtenförderung für Informatik engagieren.

Die Initiatoren des offenen Briefes bedanken sich herzlich bei allen Unterzeichnern!

Dem Thüringer Bildungsminister Helmut  Holter ist der offene Brief unter Verweis auf die Unterzeichner zugegangen.

Die Initiatoren hoffen, dass sich etwas bewegt und sie sind gern zum Gespräch bereit (u. a. zur Frage, wie Informatiklehrer- und lehrerinnen zu gewinnen sind).

Meldung vom: 2018-07-05 11:25