Bringing deep learning to practice - how to avoid pitfalls in ML projects (Dr. Alexander Freytag, Zeiss)

Der technologische Fortschritt in dem Forschungsbereich des Maschinellen Lernens (ML) beeinflusst maßgeblich unsere heutige Gesellschaft. Das autonom fahrende Auto ist keine Zukunftsvision mehr, längst gibt es intelligente Programme, die Ärzten helfen, bei ihrer Diagnose die richtigen Fragen zu stellen, die „Digitalisierung“ hat nahezu jeden Wirtschaftszweig erreicht und wir alle haben schon mit unseren Smartphones gesprochen. Schlagworte wie „Deep Learning“, „Industrie 4.0“, „Artificial intelligence“, „Big Data“ oder „Smart Home“ sind in aller Munde und omnipräsent in den Medien vertreten. Aber wie kommt ML eigentlich erfolgreich in ein Produkt?
Aspekte des Maschinellen Lernens wecken in immer mehr Forschungs- und Industriezweigen die Hoffnung, bisher existierende Limitierungen zu überwinden. Tatsächlich sind die resultierenden Möglichkeiten oft groß – ebenso wie die Euphorie bei Projektstart. Häufig eröffnen sich jedoch typische ML-Projekt-Probleme, welche das erfolgreiche Abschließen der Projekte verzögern, erschweren oder sogar verhindern. In diesem Vortrag werden wir an Hand von Beispiel-Projekten aus der Vergangenheit sehen, wie Machine Learning erfolgreich in Produkten Einsatz finden kann, welche Vorteile sich ergeben, welche Voraussetzung erfüllt sein sollten und welche Fehler man besser vermeiden sollte.

PortraitAlexanderFreytagZeiss

Zur Person

Dr. Alexander Freytag (geb. 1988 in Erfurt) studierte von 2006 bis 2011 Informatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und erhielt dort 2011 sein Diplom. Für seine Promotion blieb er der FSU von 2011 bis 2016 verbunden, unterbrochen von einem Aufenthalt an der UC Berkeley, California. Für seine 2016 verteidigte Dissertation mit dem Titel „Lifelong Learning for Visual Recognition Problems“ wurde er mit mehreren Preisen gewürdigt, darunter der DAGM MVTec Dissertation Award, welchen die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM e.V.) vergibt, sowie der Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation im Fachgebiet Informatik, vergeben durch die Klaus-Tschira-Stiftung. Während seiner Promotionszeit übernahm Alexander Freytag von 2014 bis 2016 das Amt des wissenschaftlichen Koordinators des Michael-Stifel-Zentrums Jena, einem interdisziplinären Zentrum im Bereich der datengetriebenen und simulationsgestützten Wissenschaften. Seit 2016 forscht Alexander Freytag bei der Carl Zeiss AG in Jena an der nächsten Generation intelligenter optischer Systeme.

Foto: ©Nikola Neven Haubner und Klaus Tschira Stiftung