Mathematik (M.Sc.)

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Nebenfächer

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Linguistik mit Schwerpunkt Computerlinguistik/Sprachtechnologie Inhalt einblenden

Das Anwendungsfach "Linguistik mit Schwerpunkt Computerlinguistik/Sprachtechnologie" wendet sich an Studierende des Bachelorstudiums der Angewandten Informatik, die ihre methodischen und praktischen Kenntnisse aus dem Bereich Informatik auf die automatische Analyse von natürlicher Sprache anwenden und in dieser Anwendung weiter vertiefen wollen.

Bei diesem Vertiefungsbereich gibt es besondere Überschneidungen zur Theoretischen Informatik (besonders zu den Bereichen Formale Grammatiken/Sprachen, Automatentheorie, Logik und Berechenbarkeit), zur Praktischen Informatik (Programmiersprachen/Compilerbau, Rechnernetze/ verteilte Systeme) und zur Angewandten Informatik (Künstliche Intelligenz, Mustererkennung, Maschinelles Lernen, Informationssysteme, Internet/WWW). Eine Besonderheit der Jenaer Computerlinguistik besteht darin, dass sich die Forschungsgruppe überwiegend mit Fragen der biomedizinischen Textanalyse beschäftigt, so dass sich weitere Bezugspunkte zur in Jena stark vertretenen Bioinformatik auf natürliche Weise ergeben.

Dieses Fach kann im Master-Studiengang nicht als neues Nebenfach gewählt werden!

Berufsfeld und -aussichten

Absolventen des Anwendungsfachs "Linguistik mit Schwerpunkt Computerlinguistik/Sprachtechnologie" können zusammen mit der soliden Fundierung im Bereich Angewandte Informatik in allen industriellen Sektoren tätig werden, die sich mit Aspekten der Informationssuche (Information Retrieval) und des Informationsmanagements beschäftigen. Das sind zu allererst große Informatikfirmen, die im Bereich Informationssysteme einen Schwerpunkt haben (etwa IBM, Siemens oder Microsoft), aber ganz besonders auch Softwarefirmen, die im Bereich Information Retrieval tätig sind (etwa Google oder Yahoo!). Zu den meisten dieser Firmen hat der Ausbildungsverantwortliche für das Anwendungsfach direkte Verbindungen, die auch zur Planung von Betriebspraktika genutzt werden können. Durch die Betonung der biomedizinischen Textanalytik besitzt die Jenaer Computerlinguistik ein Alleinstellungsmerkmal in der Bundesrepublik, das auch Arbeitsmöglichkeiten im Bereich der Lebenswissenschaften (Biologie, Medizin, Pharmasektor) eröffnet. Demgegenüber besteht im Öffentlichen Sektor (Verwaltung, Bibliotheken usw.) eine geringere Nachfrage nach Absolventen dieser Ausrichtung.

Die Aussichten, in diesem Berufsfeld einen langfristigen Arbeitsplatz zu erhalten, sind als vergleichsweise hoch einzuschätzen, da die Nachfrage nach dieser Spezialisierung zunehmend und von Konjunkturzyklen weitgehend unabhängig steigt. Das gilt für den Bereich Textanalytik/Information Retrieval im Allgemeinen und ganz besonders für die Vertiefung in biomedizinische Anwendungsfragen.

Regelstudienplan

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Medical Data Science Inhalt einblenden

Das Anwendungs- bzw. Nebenfach MDS wird von der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität angeboten und vom Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften betreut.

Dieses neue Anwendungs-/Nebenfach ersetzt das bisherige Fach Computational Neuroscience.

Dieses Fach kann im Master-Studiengang nicht als neues Nebenfach gewählt werden!

Berufsfeld und -aussichten

Im medizinischen Alltag müssen immer mehr medizinische Daten verarbeitet, optimiert, archiviert und analysiert werden. Dabei wird mit Hilfe moderner Informationstechnologien das Gesundheitswesen organisatorisch und technisch unterstützt. Forschung und Krankenversorgung rücken dabei immer näher zusammen.

Die Verfahren und Anwendungsgebiete im Bereich „Medical Data Science“ und der Medizinischen Informatik befinden sich in einer außerordentlich dynamischen Entwicklung, sodass neue Kompetenzen insbesondere im Bereich der Analyse medizinischer Daten und Signale, in der Bildgebung und in der medizinischen Statistik erforderlich werden. Weiterhin sind Kenntnisse sowohl zu medizinischen Grundlagen als auch zu klinische Anwendungen zu vermitteln. Deshalb wurde der Kernbereich der Lehre im Anwendungsfach bzw. Nebenfach „Medical Data Science“ so konzipiert, dass die Bachelorabsolventinnen und -absolventen Expertise erlangen, um beispielsweise einen beruflichen Einstieg in einer Klinik zu starten, denn sehr gut ausgebildete und an der Medizin interessierte Absolventinnen und Absolventen sind dort sehr gefragt.

Insgesamt ist für die Lehre in diesem Fachgebiet das interdisziplinäre Zusammenwirken von Wissenschaftlern aus der medizinischen Forschung, Klinikern, Informatikern, Physikern, Mathematikern und klinischen Epidemiologen und Biometrikern erforderlich. Das Studium Bachelor für Angewandte Informatik mit dem Anwendungsfach bzw. Bachelor für Informatik / Bachelor für Mathematik mit dem Nebenfach „Medical Data Science“ ist damit einerseits fachlich herausfordernd, andererseits jedoch außerordentlich vielfältig und interessant und bietet einen hohem Praxisbezug. Das Ziel ist die Ausbildung hochqualifizierter Absolventinnen und Absolventen, die eine berufliche Tätigkeit in Kliniken oder medizinisch-wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen anstreben.

Regelstudienplan

siehe vorläufig die allgemeine Übersicht

Ökologie Inhalt einblenden

Regelstudienplan

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Philosophie Inhalt einblenden

Das Nebenfach "Philosophie" kann im Master-Studiengang "Mathematik" studiert werden. Den Studierenden werden Grundkenntnisse in Geschichte und Systematik der Philosophie vermittelt. Hierdurch soll die Ausbildung der Kritik- und Urteilsfähigkeit sowie die Kenntnis verschiedener methodischer Ansätze in Theoriebildung, Argumentation und Problemlösung gefördert werden.

Berufsfeld- und Aussichten

Das Studium der Philosophie bereitet methodisch und sachlich für Tätigkeiten in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern außerhalb der Universität vor. Dazu zählen u.a. die Bereiche Kultur- und Projektmanagement, Museumsarbeit, Erwachsenenbildung sowie Tätigkeiten im Presse- und Verlagswesen, in Bibliotheken und Archiven.

Regelstudienplan

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Physik Inhalt einblenden

Inhalt

Psychologie Inhalt einblenden

Das Studium der Psychologie als Nebenfach vermittelt Wissensbestände und Kompetenzen, die eine sinnvolle und förderliche Ergänzung für das Studium einer größeren Zahl anderer Fächer und die Qualifizierung hinsichtlich der damit angezielten Beschäftigungsfelder darstellen. Die Ausbildung im Nebenfach knüpft an die des B.Sc. Psychologie an und teilt ihre wissenschaftliche Prägung. Sie versteht sich jedoch nicht als Alternative zum Bachelor of Science. Entsprechend ist sie nicht auf ein spezifisch abgrenzbares Beschäftigungsfeld orientiert, sondern soll das Wissen im Hauptfach um die psychologische Dimension ergänzen. So steht die Vermittlung psychologischer Denkweisen und Wissensbestände im Zentrum mit dem Ziel einer vielseitigen Anschlussfähigkeit hinsichtlich anderer Disziplinen. Ein Überblick über Forschungsmethoden der Psychologie und über Allgemeine Psychologie bildet die Basis für die weitere Ausbildung. Daran anknüpfend wird ein breiter Überblick in ausgewählten psychologischen Teilfächern vermittelt. Die Wahloptionen bei diesen psychologischen Grundlagen- und Anwendungsfächern erlauben ein Psychologiestudium, das sich als passfähige Ergänzung des jeweiligen Hauptfachstudiums gestalten lässt.

Berufsfeld und -aussichten

Die Tätigkeitsfelder von Absolvent/innen der Psychologie als Nebenfach liegen im Bereich beratender, gestaltender sowie diagnostisch-evaluativer Aufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bildungssektor, in Verwaltung und Wirtschaft sowie in der Wissenschaft.

Regelstudienplan

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Wirtschaftswissenschaften Inhalt einblenden

Berufsfeld und -aussichten

Das Nebenfach "Wirtschaftswissenschaften" soll Studierende dazu befähigen, einzelwirtschaftliche Probleme in Unternehmungen und anderen Institutionen (betriebswirtschaftliche Orientierung) sowie gesamtwirtschaftliche Probleme auf nationaler und internationaler Ebene (volkswirtschaftliche Orientierung) zu erkennen, sie selbstständig und eigenverantwortlich mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren und einer Lösung zuzuführen. Dazu erwerben sie Kenntnisse über die begrifflichen, inhaltlichen und methodischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften.

Diese erworbenen Kompetenzen eröffnen Perspektiven in betriebs- und volkswirtschaftlichen Berufsfeldern, die sich nach Wahl der belegten Module verändern können. Berufsfelder können z. B. kaufmännische Funktionsbereiche in Unternehmen sein (z. B. Controlling, Marketing, Unternehmensführung und Organisation usw.) oder Einsatzgebiete in volkswirtschaftlichen Abteilungen von Banken und Versicherungen oder in Markt- und Konjunkturforschungsinstituten, in denen für viele Positionen Informatikkenntnisse erforderlich sind.

Regelstudienplan

Im Folgenden bedeutet die Abkürzung BM "Basis-Modul".

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Studiengangverantwortlicher und Fachstudienberater

Christian Richter, apl. Prof. Dr.
Raum 3501
Ernst-Abbe-Platz 1-2
07743 Jena
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