Die Teilnehmenden der 86. Konferenz der deutschprachigen Mathematikfachschaften in Jena

KoMa 86 in Jena

Die 86. Konferenz der deutschsprachigen Mathematikfachschaften fand vom 25. bis 29. Mai 2022 in Jena statt.
Die Teilnehmenden der 86. Konferenz der deutschprachigen Mathematikfachschaften in Jena
Foto: Albert Piek
  • Mathematik
  • Studierende
  • Veranstaltung

Meldung vom: | Verfasser/in: André Prater

Seit 1977 treffen sich engagierte Studierende zweimal jährlich zur Konferenz der deutschsprachigen Mathematikfachschaften – kurz KoMa – um über gemeinsame Probleme zu diskutieren, Lösungen zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.

Dass eine KoMa nun auch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfinden sollte, war seit 2019 beschlossene Sache. Aber wir wissen ja, welche weltweite Pandemie solche Pläne zuverlässig vereitelt hat. Nach mehreren Online-Treffen konnte vom 25. bis 29. Mai endlich wieder eine Präsenz-KoMa stattfinden und die Tradition gerettet werden.

Dass der Bedarf nach Austausch groß war, zeigt auch die stattliche Zahl an Teilnehmenden. Insgesamt ca. 100 Personen aus 30 Hochschulen in Deutschland und Österreich sind nach Jena gekommen.

Was macht eine KoMa aus?

Arbeitskreise, Plena, Resolutionen

Das Herzstück einer jeden KoMa sind die Arbeitskreise, in denen sich alle Interessierten zu einem Thema vernetzen können. Bei dieser KoMa wurden 40 Arbeitskreise angeboten. – Das sind so viele, dass zum Teil 5 Arbeitskreise gleichzeitig stattfinden mussten. Einige der besprochenen Themen waren:

  • Hybridlehre
  • Studierende erreichen
  • Erstsemester-Betreuung
  • Gründung eines Basic Notions Seminars
  • Durchlässigkeit zwischen B.Sc.-Studium und Lehramt

Arbeitskreise können Resolutionen erarbeiten, die auf dem Abschlussplenum per Konsens-Prinzip verabschiedet werden können. Bei der KoMa 86 wurden vier Resolutionen verabschiedet:

Vernetzung und Kultur-Programm

Neben den Arbeitskreisen war auch genug Zeit für informellen Austausch der über 100 Teilnehmenden und die Pflege von Fachschaften-Kontakten im gesamten deutschsprachigen Raum.

Als besondere Hightlights waren am Donnerstagabend eine Kneipen-Tour und am Samstagvormittag ein Exkursionsprogramm vorgesehen. Die Teilnehmenden konnten sich dabei zwischen zwei Wanderungen (zum Landgrafen und zum Fuchsturm), einer Stadtführung und einem Besuch der Imaginata entscheiden.

Das ewige Frühstück

Ein weiteres Markenzeichen der KoMa ist das sogenannte ewige Frühstück – dieses Buffet steht am Tagungsort während der ganzen Konferenz 24 Stunden täglich zur Verfügung und umfasst neben Müsli, Obst und Gemüse auch Käse, Wurst und diverse vegane Angebote. Auch die Getränke-Auswahl ist klassisch studentisch: Während der Konferenz wurden 5 Kilogramm Kaffeepulver und 15 Kästen Mate verbraucht.

Impressionen

Foto: Albert Piek
Foto: André Prater
Foto: Katharina Rapp
Foto: Sebastian Uschmann
Foto: Sebastian Uschmann
Foto: Katharina Rapp

Logistische Meisterleistungen

Ohne zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hätte diese KoMa nicht stattfinden können. Die Haupt-Organisation haben Katharina Rapp, Jonathan Schäfer, Paul Staab, Sebastian Uschmann und Helen Würflein übernommen.

Außerdem haben über 30 weitere Studierende überall dort geholfen, wo es nötig war, z.B. bei der Betreuung des ewigen Frühstücks, bei der Nachtwache in den Unterkünften oder bei der Durchführung der Exkursionen. So sind während der ganzen Konferenz insgesamt ca. 400 Arbeitsstunden von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geleistet worden.

Wir danken allen, die sich eingebracht haben, um zum Erfolg der KoMa beizutragen, die Vernetzung von Studierenden zu fördern und unseren Gästen zu zeigen, dass sie bei uns herzlich willkommen waren.